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Gesundheits-Bericht zu Telemedizin |
Helmut
Helmut Maul hat für allpha 60
an dem Kongress „Telemedizin: Strategien für NRW“ teil-genommen. Hier
sein Berichtsresumee der Tagung vom 27.Mai im Haus der Ärzteschaft in
Düsseldorf.
„Auf Einladung des
ZTG, Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH Krefeld und unter
Moderation von Leitenden Mitarbeitern des Min. für Arbeit, Gesundheit
und Soziales NRW wurde in 2 Blöcken die Vision und der Stand der
Realisierung der umfassenden informationstechnologischen Vernetzung
des Gesundheitswesens dargelegt. In 9 Vorträgen drehte sich alles im
weitesten Sinn um das übergeordnete Thema: Kostengünstige Gesundheit
für alle!
Und da steht in Zukunft der Computer und die Informationstechnologie
im Mittelpunkt.
Die Politik hat sich lange mit Reformen im Gesundheitswesen darauf
konzentriert, auf herkömmliche Weise die Kosten zu begrenzen. In
Zukunft geht es besonders darum, Kosten gegen Nutzen abzuwägen,
Effizienz und Effektivität zu verbessern. Wegen der enormen
Komplexität unseres Gesundheitssystems müssen zukunftsfähige
Strukturen entwickelt werden, die in der Lage sind, Unter-, Über- und
Fehlversorgungen zu vermeiden.
An Hand von Live-Demonstrationen wurde gezeigt, wie Herzpatienten und
Diabetiker ihre Werte regelmäßig über telemedizinische Geräte per
Telefonleitung überwachen lassen können. Die Telemedizin überbrückt
damit die räumliche und zeitliche Distanz zwischen Arzt und Patient,
und die Krankheit ist ständig unter Kontrolle. Im Notfall kann der
Arzt die Notfallkette schneller und sinnvoller in Gang setzen als das
der Patient von zu Hause tun kann. Es gibt nicht mehr so viele
unnötige Notfalleinsätze und auch nicht mehr so viele Todesfälle.
Die
guten Ansätze zur Telemedizin in einer Reihe von Krankenhäusern und
Medizinischen Zentren in NRW lassen konkret hoffen. Laut Berechnungen
einer großen Krankenkasse können die Kosten für die medizinische
Versorgung voraussichtlich halbiert werden!“
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Gesundheits-Bericht zum Hören (schlecht hören) |
Am Juli 18 Uhr
kann sich jedermann einmal trauen zuzuhören, gerade wenn er/sie denkt,
er/sie höre nicht mehr so gut. Mag er/sie darüber auch nicht zu
anderen sprechen! Zu Gast ist Bernd Kratz aus Essen. Er ist
Managementberater und spricht zu uns als Fachreferent des Deutschen
Schwerhörigen-Bundes:
>Ich und
hörgeschädigt? Ich bin doch nicht schwerhörig!“
Auszug aus dem
Referat:
Schwerhörigkeit im
Alter ist ein weitgehend tabuisiertes Thema. Es gibt für eine
hörbehindertengerechte Kommunikation nur ein völlig unzureichendes
Problem-bewußtsein in der Öffentlichkeit. Obwohl bereits eine gering-
oder mittelgradige Schwerhörigkeit erhebliche Auswirkungen auf soziale
Interaktionen beinhaltet.
Die verstärkten Anstrengungen zur Sprachwahrnehmung absorbieren
Energien, die für die Speicherung, Verarbeitung und Wiedergabe von
Gesprächsinhalten nicht mehr zur Verfügung stehen. Daneben führt die
vom schwerhörigen Kommunikationspartner kaum zu beeinflussende
Sprechgeschwindigkeit des Interaktionspartners zu einer weiteren
Erschwerung und macht Verstehen zur Schwerstarbeit.